TERMINE 2021 Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V.

Vorläufiger Entwurf 21.10.2020

 

20. März (Samstag)

ab 10:00 Uhr 

14:00 Uhr     

Frühjahrsputz zum Frühlingsanfang, Renovierung


Saison-Angrillen im Innenhof, Musikalisches

 10. April (Samstag)

ab 10:00 Uhr

14:00 Uhr

Blumenpflanzen, Renovierung, Arbeiten am Barfußpfad zusammen mit FUSS e.V.

Kino im Bahnhof, FÖN e.V, Teilnahme an der Ökofilmtour Brandenburg

 11. April (Sonntag) ab 10:00 Uhr  Arbeiten am Barfußpfad mit FUSS e.V.
 24. April (Samstag)

ab 10:00 Uhr

16:00 Uhr

 Renovierung und Dachneubau ehemalige Bahnhofstoiletten

1. Vernissage einer Ausstellung in der Kirche, danach Imbiss auf dem Bahnhofs-Vorplatz bzw. Güterboden

2. Mai (Sonntag) 

11:00 - 18:00 Uhr Offenes Atelier Brandenburg, Workshop „Freies Malen zum Thema: Bahnhof Dannenwalde“.

29. Mai (Samstag)

ab 10:00 Uhr

Vorbereitungen Jubiläum

5. Juni (Samstag)

ab 10:00 Uhr

25 Jahre Wiedereröffnung des Bahnhofes Dannenwalde (Gransee) am Internationalen Tag der Umwelt, Festveranstaltung mit Kulturprogramm.

26. Juni (Samstag)

ab 10:00 Uhr

Renovierung

3. Juli (Samstag)

ab 10:00 Uhr

Radtour in die Region (Route wird noch festgelegt).

17. Juli (Samstag) an
6 Wochenenden bis 22.August (Sonntag)

11:00 - 21.00 Uhr

Vernissage 6. Kunstsalon KuNOe.V., auf dem Güterboden, in der Kirche am Weg, vor dem Schloss und auf dem Barfußpfad

Finissage mit einem Abschlusskonzert auf der Bahnhofsrampe durch die Sound-Karawane von Mijk van Dijk

Willkommen zur UBD-Radtour am 01. Juni 2019
Dannenwalde - Zehhdenick - Dannenwalde

Treffpunkt am Bahnhof Dannenwalde ca. 10:00

Zunächst fahren wir von Dannenwalde über Zabelsdorf, Mariental und Burgwall durch den Wald (ohne Sand) zum ehemaligen Militärgelände bei Vogelsang. Dafür werden wir ca. 1 Sunde brauchen. Nach Besichtigung der Reste, die von der Kaserne noch übrig sind, fahren wir weiter durch den Wald (wiederum ohne Sand) über Neuhof nach Zehdenick. Dort können wir den jüdischen Friedhof und das Kloster besichtigen. Zum jüdischen Friedhof muss ich am Freitag noch mal recherchieren, weil dieser normalerweise verschlossen ist (wegen Nazi-Vandalismus). Man kann aber den Schlüssel bei der Touristeninfo bekommen.

Zum Essengehen schlage ich das Restaurant "Stadtgarten" an der Klappbrücke in Zehdenick vor, preiswert aber ordentlich.

Ürsprünglich hatte ich noch einen Abstecher zum ehemaligen Franziskushof geplant, bin aber zum Schluss gelangt, dass sich das nicht lohnt, da dort absolut nix mehr los ist und der Abstecher doch erheblich ist. Wer möchte, kann dann von Zehdenick nach Berlin zurückfahren. Die Züge fahren stündlich (X:55) vom Bahnhof Zehdenick über Oranienburg nach Lichtenberg. Zurück nach Dannenwalde radeln wir durch die Tonstichlandschaft.

Von Dannenwalde nach Zehdenick über Militärgelände sind es ungefähr 18km, von Zehdenick direkt nach Dannenwalde dürften es ca. 16km sein.

Anreise per Bahn

von Süden

08.33 Berlin Südkreuz

08:37 Potsdamer Platz

08:42 Berlin Hbf.

08:49 Gesundbrunnen

09:11 Oranienburg

09:24 Löwenberg (Mark)

09:48 Dannenwalde

von Norden

09:11 ab Fürstenberg (mit Umstieg in Gransee)

09:41 ab Gransee

09:48 Dannenwalde

Bei Rückfragen bitte Bruno Schneider ansprechen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder mobil 0160 932 24 067

Wir wünschen uns schönes Wetter und freuen uns auf viele Mitfahrende!

In und bei Mariental gibt es noch drei weitere Einkehrmöglichkeiten: den Brückenwirt an der Brücke über den Kanal zwischen Havel und Großem Wentowsee, ebenfalls preiswert und gut, sowie das Restaurant Tornower Mühle in Tornow kurz vor dem Tornower Schloss, das etwas teurer, dafür, so wird behauptet, etwas delikater ist. Tornow liegt an der Straße von Mariental Richtung Fürstenberg direkt hinter Mariental.

Liebe Neu-Mitglieder im Verein Umweltbahnhof Dannenwalde,

wir möchten hiermit einladen zur

  1. Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18. August

Wir haben in diesem Frühjahr deutlich mehr geschafft, als wir zu hoffen gewagt hatten (siehe Punkt 2) und wir haben zudem einen erfreulichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen - Mitglieder, die sofort mit angepackt haben, obwohl sie alle gerade neue Grundstücke und Häuser gekauft haben und auch hier gefordert sind (aber nun ja, wir sind ja teilweise auch noch beruflich ziemlich eingespannt). Deshalb sollten wir, schneller als vorauszusehen, über die Zukunft nachdenken. Darüber hinaus waren unsere Mitgliederversammlungen formaler Art bisher im Oktober bis Dezember zu spät dafür angesetzt, um dann im Folgejahr wirklich öffentliche Aktivitäten anbieten zu können. Wir sollten möglichst früh über 2019 und Folgejahre nachdenken. Deshalb haben mehr als drei Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragt, die dann frei sein wird von formalen Vorgehensweisen und Gespräche ermöglichen soll. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich da am 18. August einbringen und wir laden hiermit „offiziell" dazu ein. Zu besprechen wäre eigentlich eine Prioritätensetzung, wofür wir hiermit schon Stichpunkte liefern, die aber ergänzungsfähig sind:

Vision: Zukünftige Nutzung der Gebäudeteile  FeWo > Bisher 3 Betten,
d.h. max. 5 Personen
Bewerbung Einzelreisende?
  Kleingruppenangebot an Verbände? 
(mit Kaminzimmer)
 
  Bahnhofsstube Naturparkverwaltungen ansprechen?
  Eingangsbereich Einladender gestalten
  Halle Mehrzweck
  Garage Noch mehr Fahrräder?
  Nebengebäude Ideen
     
Termine: Programmplanung
Kino im Bahnhof 2 mal?
  Kirchentermine Kaffe + Kuchen
  Denkmalschutztag Programm?
  Bahnhofsfreunde-Treffenoder Bahnhofsfest?
Extern oder eher intern?
  Wanderung und/oder Radtour? Von wo? wohin?
  Ausstellung Welcher Art?
  Kultur Konzert, Volksliedergesang
     
Aufgaben:  Neue Bahnhofsstube halbwegs komplett, Durchreiche, Kosten
  Zaunbau Vertragspflicht
  Kleines WC Renovierung
  Fenster, Geranienen, Tannen  
  Barfußpfad  
  Kaminzimmer? Möbilierung?
  Eingangsbereich? Treppenhaus?  
     
Herausforderungen:  LKW-Parkplatz  
  Ladestrom?  

Wahrscheinlich habt Ihr noch weitere Ideen. Bitte seid so gut, und kommt!

 

 

Bildhaftes von der Radtour 2014

Ende Juni 2014 veranstaltete der UWB, wie bisher fast jedes Jahr, eine Radtour. Startpunkt war, wie kann es anders sein, der Bahnhof Dannenwalde. Von da aus fuhren wir zuerst ein Stück auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen Richtung Berlin/Zehdenick über Zabelsdorf, Mariental und Burgwall. In Burgwall verließen wir den Radweg und folgten zirka 1 Kilometer der Straße nach Neuhof/Zehdenick. Im Wald bogen wir dann links ab auf einen Waldweg, der als Wanderweg nach Vogelsang ausgeschildert ist. Diesen Weg bis nach Vogelsang zu fahren, ist nicht zu empfehlen, da er märkisch tief-sandig ist. Das taten wir dann auch nicht, sondern bogen schon nach 100 Metern nach halblinks ab, an einer Schranke vorbei auf gut befahrbarem Waldweg in ein ehemaliges Militärgebiet. Unser Ziel war nämlich die bereits halb zurückgebaute (plattgemachte)  Garnisonsstadt der Roten Armee bei Vogelsang. Dort lebten zu den betriebsamsten Zeiten ca. 15 000 Menschen, Soldaten, Offiziere und die Angehörigen der höheren Offiziere.

Mehr Informationen gibt es hier: 

Politische Bildung Brandenburg und Spiegel online – Lost Places

sowie durch den Film Lenin in Vogelsang

Wir sahen dort, wie die erste Schicht Natur die Gebäude der ehemaligen Kaserne schon wieder in ihren Besitz genommen hatte: Birken wachsen aus Dachrinnen, Pilze an den Wänden und aus den Böden, das Mauerwerk wird mit beharrlicher Kraft auseinander gedrückt, so dass die Vegetation immer mehr Lücken und Öffnungen findet, um sich hineinzudrängen ins verlassene Menschenwerk.

Besonders bestaunt haben aber alle Teilnehmer der Radtour die Reliefs auf der Innenseite der Umrandungsmauer. Die Szenen zeigen, wie die Sowjetmenschen heroisch den Aufbau des Sozialismus vorantreiben. Der verwitterte Zustand des Kunstwerks zeigte, dass es höchste Zeit war, diesen Ort zu besuchen, um noch dieses Zeugnis einer vergangenen Ära betrachten zu können.

Nachdem wir auch einige andere noch vorhandene Gebäude, wie Schule und Konsum, und die großen Blocks, in denen die einfachen Soldaten wohnten, gesehen hatten, fuhren wir wieder über Burgwall nach Mariental und kehrten beim Marientaler ein. Ein Gasthaus mit preiswertem soliden Essen.

Zum Abschluss saßen wir noch beisammen, haben uns über den gelungenen Tag gefreut und beschlossen, dass 2015 auch eine Radtour stattfinden soll. Was, inzwischen weiß ich das ja, auch geklappt hat.